Homöopathie - komplementärmedizinische Beratungsstelle Kometian

Die komplementärmedizinische Beratungsstelle Kometian will die homöopathische Behandlung von Nutztieren fördern und damit einen Beitrag zur Reduktion des Antibiotika-Einsatzes leisten. Das Angebot stösst auf Anklang. Im letzten Jahr ist der Mitgliederbestand sowie die Anzahl Beratungen verdoppelt.

Der 2015 gegründete Verein Kometian (komplementär-medizinisches Tierheil-Angebot) setzt sich dafür ein, den Einsatz von Antibiotika und anderen problematischen Substanzen bei Nutztieren zu reduzieren.

Trotz zahlreicher Kurse über komplementär-medizinische Heilmethoden an landwirtschaftlichen Bildungsstätten fühlen sich viele Bäuerinnen und Bauern noch unsicher bei der Anwendung im Stall. Viele Tierhaltende verfügen nicht über eine Fachperson (Tierarzt, Tierheilprakterin), die ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Kometian schliesst diese Lücke mit dem Angebot und Weiterausbau einer flächendeckenden telefonischen Beratung in komplementär-medizinischer Tierheilung.

Seit Januar 2012 profitieren die aktuell rund 250 Betriebe aus 17 Kantonen vom Kometian-Beratungsdienst. Die Beratung erfolgt durch 15 Fachleute aus der komplementär-medizinischen Tierheilpraxis hauptsächlich am Telefon, in Einzelfällen auch vor Ort. Seit 2016 wird Kometian vom Bundesamt für Landwirtschaft als Ressourcenprojekt gefördert.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und durch die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL).


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