Schweizer Landwirtschaft sorgt sich um Bienen

Die Bienen liefern nicht nur Honig, sondern sind als Bestäuber unerlässlich für die landwirtschaftliche Produktion. Deshalb tragen die Schweizer Bauernfamilien diesen fleissigen Insekten Sorge. Sie haben laut Schweizer Bauernverband zahlreiche Massnahmen ergriffen, um Bienen zu fördern und negative Auswirkungen zu vermeiden.

Ohne Bienen kein Essen: Die Schweizer Landwirtschaft engagiert sich entsprechend - nicht nur am heutigen Weltbienentag!

Die Bienen sind für die Landwirtschaft wichtig und die Landwirtschaft ist für die Bienen wichtig. Deshalb laufen seit längeren Bemühungen, die einheimische Landwirtschaft mit technischen Massnahmen und speziellen Kulturen bienenfreundlicher zu machen, teilt der Schweizer Bauernverband (SBV) mit. Bienen brauchen einerseits blühende Kulturen wie Raps, Obstbäume oder Wiesen und andererseits geeignete Brutplätze.

Für Wildbienen kann dies beispielsweise Totholz sein.

Zahlreiche agrarpolitische Massnahmen wie der ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) kommen den Bienen zu gute. Der ÖLN ist die Grundlage für den Erhalt von Direktzahlungen. Er verlangt unter anderem dass jeder Betrieb sieben Prozent seiner Fläche als ökologische Ausgleichsfläche oder sogenannte Biodiversitätsförderfläche ausscheidet. Das können Hochstammbäume, extensive Wiesen, Buntbrachen, Hecken oder ähnliches mehr sein.

Ebenso gehören dazu Rückzugs- und Blühstreifen oder Totholz, von denen die Bienen speziell profitieren. Heute übertreffen die Schweizer Bauern die sieben Prozent-Vorgabe klar und damit auch das vom Bund gesteckte Umweltziel im Bereich Biodiversitätsförderfläche.

Quelle: https://www.lid.ch


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